ROTE LISTE

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Rote Liste® Service GmbH
Mainzer Landstr. 55
60329 Frankfurt/Main

externer Link www.rote-liste.de,  info@patienteninfo-service.de

Über die ROTE LISTE®

Die ROTE LISTE® ist ein Arzneimittelverzeichnis für Deutschland (einschließlich EU-Zulassungen) und wird von der Rote Liste Service GmbH herausgegeben und verlegt. Von der externer Link Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) wird sie als „trusted source“ (zuverlässige Quelle) für Arzneimittelinformationen in Deutschland geführt.

Die ROTE LISTE® enthält Kurzinformationen zu Humanarzneimitteln und bestimmten Medizinprodukten, die aus Fach-, Gebrauchs- und Produktinformationen erstellt werden. Sie richtet sich an medizinisch-pharmazeutische Fachkreise mit dem Zweck, diese über im Handel befindliche Präparate zu informieren. Die Veröffentlichung von Präparaten in der ROTE LISTE® liegt in der Verantwortung der pharmazeutischen Unternehmen.

Die ROTE LISTE® erscheint jährlich aktualisiert als Buchausgabe (seit 1933) und halbjährlich in Form elektronischer Publikationen (seit 1990). Im Internet ist sie unter externer Link www.rote-liste.de zu finden. Hier wird sie Fachkreisen (Ärzten, Apothekern, Kliniken usw.) kostenlos zur Verfügung gestellt. Durch die Vergabe von Lizenzen ist die ROTE LISTE® darüber hinaus in diverse Datenbanken integriert.

https://www.patienteninfo-service.de/

Zuzahlungen und Befreiungen

Zuzahlungen und Befreiungen

Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, müssen zu verschiedenen Leistungen gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlungen leisten. Die Höhe der Zuzahlungen ist in § 61 SGB V geregelt. Eine Ausnahme gibt es bei Fahrkosten – hier sind Zuzahlungen auch von Kindern und Jugendlichen zu leisten, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Um eine finanzielle Überforderung zu vermeiden, sind diese Zuzahlungen innerhalb eines Kalenderjahres nur bis zu einer bestimmten Belastungsgrenze zu leisten (§ 62 SGB V). Diese beträgt grundsätzlich 2 v. H. der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. Für chronisch kranke Versicherte gilt unter bestimmten Voraussetzungen eine Belastungsgrenze von 1 v. H. Die Entscheidung zum Vorliegen einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung trifft die Krankenkasse auf Basis einer ärztlichen Bescheinigung (Muster 55).

Für die Ermittlung der Belastungsgrenze werden die Zuzahlungen und die Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt des Versicherten sowie der im gemeinsamen Haushalt lebenden berücksichtigungsfähigen Angehörigen zusammengerechnet. Für berücksichtigungsfähige Angehörige werden zudem bestimmte Freibeträge von den gemeinsamen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt abgezogen.

Sofern Versicherte Zuzahlungen über ihre Belastungsgrenze hinaus geleistet haben, können sie zusammen mit den Einkommensnachweisen einen Antrag auf eine teilweise Befreiung von den gesetzlichen Zuzahlungen bei ihrer Krankenkasse stellen. Dem Antrag sind auch alle Belege über geleistete gesetzliche Zuzahlungen und bei einer chronischen Erkrankung die ärztliche Bescheinigung hierüber beizufügen.

Wird die Belastungsgrenze bereits innerhalb eines Kalenderjahres erreicht, stellt die Krankenkasse eine Bescheinigung darüber aus, dass für den Rest des Kalenderjahres keine Zuzahlungen mehr zu leisten sind. Wurden bereits über die Belastungsgrenze hinaus vom Versicherten Zuzahlungen geleistet, werden die zu viel geleisteten Zuzahlungen von der Krankenkasse zurückerstattet.

Neben den gesetzlichen Zuzahlungen haben Versicherte für bestimmte Leistungen finanzielle Eigenanteile zu leisten. Hierzu gehören beispielsweise Eigenanteile, wenn die Kosten eines Arzneimittels den Festbetrag überschreiten (sogenannte Mehrkosten), oder Eigenanteile zu Zahnersatz, Kieferorthopädie, Hilfsmitteln, die auch Gebrauchsgegenstände sind (z. B. orthopädische Schuhe), sowie künstlicher Befruchtung. Eigenanteile werden nicht im Rahmen der teilweisen Zuzahlungsbefreiung angerechnet.

Eine Übersicht über Leistungen, zu denen gesetzliche Zuzahlungen zu zahlen sind, finden Sie auf den folgenden Seiten.

Darüber hinaus sind eine Reihe von Arzneimitteln von der Zuzahlungspflicht freigestellt. Die Liste der zuzahlungsbefreiten Arzneimittel wird 14-täglich vom GKV-Spitzenverband aktualisiert.

https://www.gkv-spitzenverband.de/service/versicherten_service/zuzahlungen_und_befreiungen/zuzahlungen_und_befreiungen.jsp

Überblick über die Kosten eines Arztbesuches oder eines Klinikaufenthaltes

Patientenquittung nach § 305 SGB V

Laut ARD-DeutschlandTrend Februar 2010 wünschen sich 91 Prozent der Befragten, dass Patienten einen genauen Überblick über die Kosten eines Arztbesuches oder eines Klinikaufenthaltes bekommen sollten. Diese Forderung ist nicht neu. Bereits seit 2004 gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf die sogenannte Patientenquittung. (§ 305 SGB V)

Mit Hilfe der Patientenquittung können gesetzlich Krankenversicherte die Leistung und voraussichtlichen Kosten ihrer Behandlung nachvollziehen. Auf Verlangen des Versicherten müssen Vertragsärzte, ärztlich geleitete Einrichtungen und medizinische Versorgungszentren sowie Vertragszahnärzte und auch Krankenhäuser eine solche Übersicht ausstellen. Die Patientenquittung informiert in verständlicher Form über die zu Lasten der Krankenkasse erbrachten und in Anspruch genommenen Leistungen und deren voraussichtliche Kosten.

Ärzte/ Zahnärzte

Im vertragsärztlichen und -zahnärztlichen Bereich kann der Versicherte zwischen einer Patientenquittung, die er direkt im Anschluss an die Behandlung erhält (Tagesquittung) oder einer quartalsweisen Patientenquittung wählen. Diese ist spätestens vier Wochen nach Ablauf des Quartals, in dem die Leistungen in Anspruch genommen worden sind, von der Praxis auszustellen. Für die Quartalsquittung ist vom Versicherten eine Aufwandspauschale in Höhe von einem Euro zuzüglich der Versandkosten an die Praxis zu zahlen. Aus der Quittung müssen neben den abgerechneten Gebührenziffern auch die entsprechenden Leistungen in verständlicher Form und die voraussichtlichen Kosten hervorgehen.

Krankenhäuser

Bei stationärer Behandlung in Krankenhäusern weisen diese die Patienten bei der Aufnahme schriftlich auf die Patientenquittung hin. Versicherte oder deren gesetzliche Vertreter können sich bis zu zwei Wochen nach Abschluss der Klinikbehandlung entscheiden, ob sie eine Patientenquittung wünschen. Diese wird ihnen dann kostenlos am Entlassungstag übergeben oder ansonsten per Post zugestellt. Die Patientenquittung muss neben einigen Angaben zur Person des Versicherten (Name, Anschrift und so weiter) und zur Rechnung (Datum, Rechnungsnummer)

  • Angaben zu Art und Höhe der in Rechnung gestellten Entgelte,
  • die Hauptdiagnose
  • sowie den Zuzahlungsbetrag für den Versicherten enthalten
  • sowie Aufnahme-, Entlassungs- und gegebenenfalls den Verlegungstag benennen.

Für ambulante Behandlungen im Krankenhaus sind ebenfalls Patientenquittungen auf Verlangen des Versicherten auszustellen. Es gelten in diesem Fall die vertragsärztlichen Regelungen (siehe oben).

Krankenkassen

Auch die Krankenkassen unterrichten die Versicherten auf deren Antrag über die im jeweils letzten Geschäftsjahr in Anspruch genommenen Leistungen und deren Kosten.

https://www.gkv-spitzenverband.de/service/versicherten_service/transparenz_im_gesundheitswesen/transparenz_im_gesundheitswesen.jsp

Arzneimittel Abkürzungsverzeichnis der Darreichungsformen

Arzneimittel Abkürzungsverzeichnis der Darreichungsformen

Darreichungs-     Darreichungsform                                                                   form kürzel

Kürzel	     Langform
AMP	     Ampullen
AMPD	     Depotampullen
AMPT	     Trinkampullen
ANSLB	     Augen- und Nasensalbe
AUGG	     Augengel
AUGS	     Augensalbe
AUGT	     Augentropfen, Augentropfen (Lösung), 
             Augentropfensuspension
BTL	     Beutel
CREM	     Creme, Creme zur Anwendung auf der Haut
DA	     Druckgasinhalation (Lösung / Suspension)
DRAG	     Dragees
DSTF	     Durchstechflasche
EDAT	     Augentropfen (Lösung im Einzeldosisbehältnis)
EDGL	     Augengel (Einzeldosisbehältnis), Augengel im 
             Einzeldosisbehältnis
EMUL	     Emulsion zur Anwendung auf der Haut
EMULE	     Emulsion zum Einnehmen, Emulsion zur 
             gastrointestinalen Anwendung
EXPT	     Expidettäfelchen
FTBL	     Filmtabletten
FTBM         magensaftresistente Filmtabletten
GEL	     Gel, Gel zur Anwendung auf der Haut
GELE	     Gel zum Einnehmen
GRAM	     magensaftresistentes Granulat, magensaftresistentes 
             Granulat zur Herstellung einer Suspension zum 
             Einnehmen
GRAN	     befilmtes Granulat, Granulat, Granulat zur 
             Herstellung einer Lösung / Suspension zum Einnehmen,
             Granulat zur Herstellung eines Sirups
IFIJ	     Injektions-/Infusionslösung, Konzentrat und 
             Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions-/
             Infusionslösung,Konzentrat zur Herstellung einer 
             Injektions-/Infusionslösung
IFLG	     Infusionslösung, Konzentrat zur Herstellung einer 
             Infusionslösung
IJLG	     Injektionslösung
IJSU	     Injektionssuspension
INHK 	     Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation
INHL	     Lösung für einen Vernebler, Lösung zur Inhalation
INHP	     Pulver zur Inhalation, Tabletten mit Pulver zur 
             Inhalation
KAPM	     magensaftresistente Hartkapseln / Kapseln
KAPR	     Retardkapseln, retardierte Hart-/Weichkapseln, 
             Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
KAPS	     Kapseln, Hartkapseln, Weichkapseln
KDRA	     wirkstoffhaltige Kaugummis
KOMB	     Kombipackung
KTAB	     Kautabletten
LOTI         Emulsion zur Anwendung auf der Haut
LSG          Flüssigkeit / Lösung / Tropfen zum Einnehmen,
             Konzentrat zur Herstellung einer Lösung zum 
             Einnehmen, Lösung zur gastrointestinalen Anwendung
LYOP	     Lyophilisat zum Einnehmen
MCTB	     Microtabletten
NCREM	     Nasencreme
NGEL	     Nasengel
NSPR	     Nasenspray, Nasenspray (Lösung / Suspension)
NTRP	     Nasentropfen, Nasentropfen (Lösung / Suspension)
PAST	     Paste zur Anwendung auf der Haut
PFLA	     transdermale Pflaster, wirkstoffhaltige Pflaster
PLVD	     einzeldosiertes Pulver zur Inhalation
PSTI	     Pastillen, Lutschpastillen
PULV	     Pulver / Pulver für ein Konzentrat / Pulver und 
             Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions- / 
             Infusionslösung
PULVE	     Pulver zum Einnehmen, Pulver zur Herstellung einer
             Lösung / Suspension zum Einnehmen
RGRAM	     magensaftresistentes Retardgranulat
RGRAN	     Retardgranulat
RSCHA	     Rektalschaum
RSUSP	     Rektalsuspension
SALB	     Salbe, Salbe zur Anwendung auf der Haut/Nasensalbe
SCHAU	     Schaum zur Anwendung auf der Haut
SIRP	     Sirup
SPRY	     Spray zur Anwendung in der Mundhöhle
STABL	     Schmelztabletten
STIF	     Stifte zur Anwendung auf der Haut
SUPP	     Zäpfchen
SUSP	     Suspension zum Einnehmen
SUTA	     Sublingualtabletten
TABB	     Brausetabletten
TABL	     Tabletten
TABMD	     Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung
TABR	     Retardtabletten, Retard-Filmtabletten
TABS	     Tabs
TBLL	     Lutschtabletten
TBLM	     magensaftresistente Tabletten
TROP	     Tropfen zum Einnehmen (Emulsion / Lösung / 
             Suspension)
TRSB	     Trockensubstanz
TTAB	     Tabletten zur Herstellung einer Lösung / Suspension 
             zum Einnehmen
UTBL 	     überzogene Tabletten
VACR	     Vaginalcreme
VAGT	     Vaginaltabletten
VASP	     Vaginalzäpfchen
ZKAP	     Weichkapseln zum Zerbeißen

Quellenangabe  https://www.dimdi.de

Coronavirus

 

Coronavirus

Den neusten Stand erfahren Sie beim Robert Koch Institut Adresse weiter unten. Oder bei den Krankenkassen

Adressen aller Krankenkassen Link siehe unten

Inzwischen gibt es bundesweit zahlreiche bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Aktuell schätzt das Robert-Koch-Institut (RKI) die Gefahr für die Gesundheit der deutschen Bevölkerung als „mäßig“ ein, eine weitere Ausbreitung wird erwartet. Das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen, insbesondere durch direkten Kontakt, aber auch durch Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen.

Informationen über die Symptome, Behandlung, Verbreitung und Vorbeugung der Erkrankung erhalten Sie an zahlreichen Beratungstelefonen u.a. der gesetzlichen Krankenkassen.

Darüber hinaus informieren die Krankenkassen auch auf ihren Websites über den Coronavirus. Eine Liste aller Krankenkassen und deren Websites finden Sie hier: Krankenkassenlisteoder direkt 

https://www.gkv-spitzenverband.de/service/versicherten_service/covid_2019/coronavirus.jsp

Häufige Fragen und Antworten

1. Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

2. An welchen Symptomen ist das Virus zu erkennen?

Nach bisherigen Erkenntnissen beginnt die Krankheit in den meisten Fällen mit Fieber, trockenem Husten, Abgeschlagenheit und Muskelschmerzen. Innerhalb einer Woche kann dann eine zunehmende Atemnot eintreten.

Schwer erkrankte Patienten entwickeln mitunter ein akutes Atemnotsyndrom, das eine mechanische Beatmung nötig macht. Ein Teil der Infizierten zeigt jedoch nur leichte Erkältungssymptome, wie etwa Halsschmerzen.

Vereinzelt können auch Durchfälle auftreten. Durchschnittlich wird die Inkubationszeit auf fünf Tage geschätzt. Das RKI geht von einer Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen aus.

3. Was sollten Personen tun, die Sorge haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben?

Personen, die einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde und Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten generell Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten kann man z. B. über die Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI) abfragen.

Nähere Infoś finden Sie hier

https://www.rki.de/                                                                                    DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText1

Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, gehen Sie bitte nicht direkt in eine Arztpraxis oder die Notaufnahme eines Krankenhauses sondern melden sich zuvor telefonisch an mit dem Hinweis auf Ihren Kontakt zu einer Person, bei der das neuartige Coronavirus nachgewiesen wurde. Wenn Sie von einer Reise aus Regionen mit vermehrten Übertragungen zurückgekehrt sind und innerhalb von 14 Tagen Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie sich ebenfalls zunächst telefonisch erkundigen. Eine gute Anlaufstelle ist hier der ärztliche Bereitschaftsdienst mit seiner kostenlosen Rufnummer 116117.

4. Wie sollten sich Personen verhalten, die sich erkältet fühlen, aber weder in einem Risikogebiet waren, noch Kontakt zu einer infizierten Person hatten?

Wenn Sie nur eine leichte Erkrankung der obereren Atemwege haben und nicht die Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) für einen Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 erfüllen, rufen Sie bitte zunächst bei Ihrer Arztpraxis an. Der Arzt kann Ihnen, wenn dies nötig ist, nach telefonischer Rücksprache eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage ausstellen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxis aufsuchen. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband am 9. März 2020 angesichts der derzeit herausfordernden Situation verständigt. Die Regelung gilt zunächst für vier Wochen und soll helfen, die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen und Arztpraxen sowie Patienten zu entlasten.

5. Wie wird eine Infektion mit dem Coronavirus behandelt?

Aktuell gibt es noch keine spezifische Therapie für das neuartige Coronavirus. Wurde die Erkrankung durch einen Test bestätigt, können einzelne Symptome mit fiebersenkenden Mitteln und eventuelle Zusatzinfektionen mit einer medikamentösen Therapie der Atemwege behandelt werden. Ob ein Corona-Test notwendig ist, entscheidet der behandelnde Arzt unter Berücksichtigung der Kriterien des RKI. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dann die Finanzierung.

Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung. Wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte, ist derzeit nicht absehbar.

Gesetzliche Zuzahlungen- für Medikamente-Krankenhaus-Hilfsmittel

Neben den gesetzlichen Zuzahlungen haben Versicherte für bestimmte Leistungen finanzielle Eigenanteile zu leisten. Hierzu gehören beispielsweise Eigenanteile, wenn die Kosten eines Arzneimittels den Festbetrag überschreiten (sogenannte Mehrkosten), oder Eigenanteile zu Zahnersatz, Kieferorthopädie, Hilfsmitteln, die auch Gebrauchsgegenstände sind (z. B. orthopädische Schuhe), sowie künstlicher Befruchtung.

Zuzahlung Grenzen / Ausnahmen
Arznei- und Verbandmittel 10 % des Preises jedoch mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro;
allerdings nicht mehr als die tatsächlichen Kosten des Mittels
Fahrkosten pro Fahrt 10 % des Preises jedoch mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro;
allerdings nicht mehr als die tatsächlichen Kosten der FahrtAusnahme:
Die Zuzahlung haben auch Kinder und Jugendliche zu leisten, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Häusliche Krankenpflege 10 % der Kosten zuzüglich 10 Euro je Verordnung begrenzt auf 28 Tage pro Kalenderjahr
Haushaltshilfe 10 % der kalendertäglichen Kosten jedoch mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro;
allerdings nicht mehr als die tatsächlichen Kosten der Leistung
Heilmittel 10 % der Kosten des Mittels zuzüglich 10 Euro je Verordnung
Hilfsmittel 10 % für jedes Mittel jedoch mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro;
allerdings nicht mehr als die tatsächlichen Kosten des Mittels
Ausnahme:
Hilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind: 10 % je Packung, maximal 10 Euro pro Monat
Krankenhaus-
behandlung
10 Euro pro Kalendertag maximal 28 Tage pro Kalenderjahr
Stationäre Vorsorge 10 Euro pro Tag
Medizinische Rehabilitation (ambulant und stationär) 10 Euro pro Tag bei Anschlussrehabilitation begrenzt auf 28 Tage pro Kalenderjahr
Medizinische Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter 10 Euro pro Tag
Soziotherapie 10 % der kalendertäglichen Kosten jedoch mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro;
allerdings nicht mehr als die tatsächlichen Kosten des Mittels

https://www.gkv-spitzenverband.de

Flugreisen mit Schwerbehinderungen

Sicherheitsvorschriften von Fluggesellschaft bei der Beförderung von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität (PRM) gemäß EG-Verordnung Nr.1107/2006

Begriffsbestimmung

Personen, deren Mobilität bei der Benutzung von Beförderungsmitteln wegen einer körperlichen (sensorischen oder motorischen, dauerhaften oder zeitweiligen) Behinderung, einer geistigen Behinderung oder Beeinträchtigung wegen anderer Behinderungen oder aufgrund des Alters eingeschränkt ist, erhalten eine ihrem Zustand angemessene Unterstützung und eine Anpassung der für alle Fluggäste bereitgestellten Dienstleistungen an ihre besonderen Bedürfnisse

der Fluggesellschaft
Beschränkung der Anzahl der beförderten PRM aus Sicherheitsgründen

Um die Sicherheit der Passagiere mit eingeschränkter Mobilität sowie aller anderen Passagiere zu gewährleisten, kann die Fluggesellschaft die Anzahl der pro Flug beförderten Personen mit eingeschränkter Mobilität beschränken (Art. 4 Abs.1 VO (EG) Nr. 1107/2006). Maßgebend für die Beschränkung ist insbesondere, ob im Falle einer Notlandung eine ausreichend schnelle Evakuierung aller Passagiere gewährleistet ist.
Berücksichtigt wird dabei der Grad der Einschränkung, das eingesetzte Fluggerät und das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einer nicht eingeschränkten Begleitperson auf dem Flug.
Das Letztentscheidungsrecht über die Beförderung liegt beim Verantwortlichen Luftfahrzeugführer.

Begleitpersonen

Eine Begleitperson darf in ihrer Mobilität nicht eingeschränkt sein. Sie muss mindestens 16 Jahre alt sein, darf keine weiteren betreuungsbedürftigen Fluggäste, z. B. Kleinkind, begleiten und muss auf einem Sitzplatz neben dem Passagier mit eingeschränkter Mobilität befördert werden. Dieser Sitzplatz darf nicht an einem Ausgang liegen. Es wird empfohlen, für jeden Passagier der Kategorie WCHS eine nicht eingeschränkte Begleitperson auf dem Flug mitzunehmen. Für Fluggäste der Kategorien WCHC/STCR wird im Regelfall eine Begleitung durch zwei nicht eingeschränkte Passagiere empfohlen. Bei der Beförderung von Passagieren der Kategorie BLND wird für jeweils zwei eingeschränkte Passagiere eine Begleitung durch eine nicht eingeschränkte Begleitperson empfohlen.

Sitzplatzzuteilung an Passagiere mit eingeschränkter Mobilität

Bei der Zuteilung von Sitzplätzen an Personen mit eingeschränkter Mobilität beachtet Fluggesellschaft, dass die Kabinenbesatzung nicht in ihren Aufgaben gestört wird, der Zugang zur Notausrüstung und die Räumung des Flugzeuges in Notfällen nicht behindert wird (Verordnung (EU ) Nr. 965/2012 – CAT.OP.MPA.155). Insbesondere dürfen Passagiere mit eingeschränkter Mobilität nicht in einer Sitzreihe an einem Notausgang befördert werden. Dies gilt gleichermaßen für begleitete wie für unbegleitete Passagiere mit eingeschränkter Mobilität.

Sonderbestimmungen für sehgeschädigte Passagiere

Blinde Fluggäste können mit einem Blindenhund befördert werden. Der Blindenhund kann in der Kabine befördert werden. In diesem Fall wird der Passagier mit dem Blindenhund stets in der ersten Reihe befördert. Insgesamt können höchstens zwei Blindenhunde pro Flug befördert werden.

Information bei Nichtbeförderung

Sollte aus Gründen der Sicherheit die Beförderung einer Person mit eingeschränkter Mobilität nicht möglich sein, so wird die Fluggesellschaft die Gründe für die Nichtbeförderung mitteilen.

Reservierungscodes


Reservierungscodes für Gehbehinderungen

Hilfe bis zum Flugzeug: Hilfe bis zur Flugzeugtür: Hilfe bis zum Sitzplatz:
WCHR (Wheelchair Ramp) WCHS (Wheelchair Steps) WCHC (Wheelchair Carry)
gehbehinderter Fluggast stark gehbehinderter Fluggast gehunfähiger Fluggast
– benötigt Hilfe im Flughafengebäude zum/vom Gate oder Ausgang – ist nur eingeschränkt gehfähig – kann aber einen Fluggastsitz mit aufgestellter Rückenlehne benutzen
– benötigt vor dem Ein- und nach dem Aussteigen einen Rollstuhl oder eine ähnliche Hilfe – kann Treppen nicht allein überwinden und einen Vorfeldbus nicht benutzen – kann sich nicht ohne fremde Hilfe bewegen (z.B. Querschnittslähmung oder Multiple Sklerose im fortgeschrittenen Stadium)
– kann aber Treppen selbst überwinden und ohne Hilfe einen Vorfeldbus benutzen – benötigt jedoch keine fremde Hilfe in der Fluggastkabine
– benötigt keine fremde Hilfe in der Fluggastkabine


Weitere Reservierungscodes

VIMP Fluggast ist sehgeschädigt
HIMP Fluggast ist hörgeschädigt
NSPK Fluggast ist stumm
NHEA/NSPK Fluggast ist taubstumm
STCR Fluggast kann ausschließlich auf einer Krankenliege befördert werden
DPNA alle übrigen Fluggäste, die besondere Hilfe benötigen, u. a. geistig Behinderte

 

Gefährliche Schlafapnoe

Wer schnarcht und nichts dagegen unternimmt schläft & lebt gefährdet!

  • lautes und unregelmäßiges Schnarchen?
  • ständige Müdigkeit am Tage?
  • morgendlicher Kopfschmerz?
  • nachlassen geistiger Leistungsfähigkeit?

= lebensverkürzende Schlafapnoe!

mit tückischen Auswirkungen auf

  • die tägliche Arbeit
  • das Autofahren
  • den hohen Blutdruck
  • das Herz
  • das zentrale Nervensystem
  • die Lungenfunktion

Was ist Schlafapnoe?

 

Wenn im Schlaf die Atmung aussetzt… …oft für Sekunden, manchmal aber auch bis zu 1-3 Minuten. Und das bis zu 200 mal pro Nacht! Betroffen hiervon sind Menschen die schnarchen. Dies sind etwa 10% der Männer ab 40 Jahren und 5% der Frauen. Nicht alle Schnarcher leiden unter Schlafapnoe! Ziemlich sicher aber die starken, unregelmäßigen Schnarcher!

Und: Auch Nicht-Schnarcher können an der Schlafapnoe leiden!

-Tagesmüdigkeit

-Herzbeschwerden, bis zum Infarkt

-Bluthochdruck, bis zum Schlaganfall

-Kopfschmerzen am Morgen

-Albträume und unruhiger Schlaf

-Konzentrationsschwäche

-Nachlassen geistiger Leistung

-Potenzstörungen

-Nervosität und gesteigerte Reizbarkeit

-Einschlafneigung bei der Autofahrt und im Beruf (Sekundenschlaf)

und viele andere Beschwerden sind mögliche Auswirkungen der Schlafapnoe.

Machen Sie einen ersten Schritt!

Für weitere Informationen besuchen Sie ein Informationstreffen unserer

Warnung vor Phishing

   Warnung vor Phishing :

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wir möchten Sie hiermit über eine aktuell laufende „Phishing“-Kampagne informieren und das Thema „Phishing“ allgemein noch einmal ins Gedächtnis rufen.

Seiteninhalt

​ Unter „Phishing“ versteht man (vereinfacht gesagt) eine Art von Angriff über das Internet, bei der der Angreifer versucht, Eingabedaten (meist Login-Daten, also Benutzername und Passwort) von Zielpersonen abzugreifen, um sich so Zugang zu Systemen, Portalen o. Ä. zu verschaffen und der Zielperson damit zu schaden oder Zugang zu weiteren Informationen zu erhalten. Meist werden dabei gefälschte Webauftritte benutzt, um die Zielperson dazu zu bewegen, seine/ihre Anmeldedaten auf der vermeintlich vertrauten Website einzugeben. Beispiele sind ein gefälschter Online-Banking Login oder ein gefälschter Webshop, der dem Original jedoch häufig täuschend ähnlich sieht. Erfolgreiche Angriffe bleiben zudem oftmals unbemerkt, wenn Sie keinen direkten Schaden verursachen (z. B. Abbuchung von Geld), sondern zum Beispiel für das Abgreifen von Informationen verwendet werden, was sie besonders gefährlich macht. Weitergehende Infos finden Sie im Netz, zum Beispiel auf Wikipedia.

Um sich vor solchen Angriffe zu schützen, raten wir Ihnen grundsätzlich (dienstlich und privat):

  • Öffnen Sie nur Links, bei denen Sie sich sicher sind, dass diese von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen
  • Verwenden Sie für Websites, die Ihnen bekannt sind, bevorzugt Links, die Sie selbst gespeichert haben, anstatt auf Links in E-Mails oder anderen Quellen zu klicken
  • Geben Sie keine Anmeldedaten auf Websites ein, die Sie nicht kennen oder die Ihnen aus sonstigen Gründen nicht vertrauenswürdig erscheinen
  • Überprüfen Sie die Adresse/URL der Website auf korrekte Rechtschreibung, um die Korrektheit der aufgerufenen Seite zu überprüfen
  • Stellen Sie sicher, dass es sich um eine verschlüsselte Verbindung handelt (erkennbar an dem “s“ in https://… am Anfang der Adresse/URL)
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Browser beim Aufruf der Seite keinen „Zertifikatsfehler“ meldet
    • Dies kann ein Anzeichen für eine gefälschte oder kompromittierte Webseite sein

Wenden Sie sich im Zweifel oder bei sonstigen Fragen gerne an den Verfassuingsschutz Hessen oder entsprechenden Stellen.

Hier finden Sie darüber hinaus ein PDF vom Landesamt für Verfassungsschutz Hessen, in welchem über eine aktuell laufende, bekannte „Phishing“-Kampagne informiert wird. Außerdem arbeiten wir zur Zeit an einer Möglichkeit, um Sie laufend über aktuell bekannte Cyber-Bedrohungen zu informieren.