Tipps & Hilfe für Betroffene

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Atemmaske

Atemmaske

Was mache ich, wenn Hautrötungen und Druckstellen auftreten?
Möglicherweise hat Ihre Maske die falsche Größe. Druckstellen können bei ungünstigem Sitz der Maske im Bereich des Nasenrückens dadurch beheben, indem man die Stellen, die mit der Haut in Berührung kommen, mit einem weichen Material (Pflaster) abklebt.
Manchmal reicht es schon aus, wenn die Kopfhalterung der Maske gelockert wird.
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung anderer Maskengrößen oder –formen.

Wie reagiere ich auf Augenreizungen, die durch die entweichende Luft entstehen?
Möglicherweise ist die Maske undicht. Entweder Sie dichten die Maske zusätzlich ab oder bitten Ihr Schlaflabor um Ersatz bzw. eine andere Größe der Maske.

Was kann ich machen, wenn die eingeatmete Luft zu kalt ist?
Man kann entweder die Raumtemperatur erhöhen oder den Schlauch unter die Bettdecke legen.
Wie wird die Maske gereinigt?
Eine Reinigung der Maske soll täglich vorgenommen werden. Am besten mit Geschirrspülmittel reinigen, anschließend mit klarem Wasser abspülen und trocknen lassen. Außerdem sind die Reinigungs- und Pflegehinweise in der Gebrauchsanleitung unbedingt zu beachten.

Was macht man, wenn das Therapiegerät zu laut ist und man dadurch nicht schlafen kann?
Die modernen Therapiegeräte sind in der Regel sehr leise (unter 30 dB) und stören den Schlaf nicht mehr. Empfindet man das noch zu laut, kann man das Gerät hinter einen Gegenstand oder unter das Bett stellen.

Der gesundheitliche Domino-Effekt

Der gesundheitliche Domino-Effekt

Wenn eine Schlafapnoe nicht behandelt wird, wirkt sich dies schon bald negativ auf den gesamten Organismus aus. Dieses Kapitel verschafft Ihnen einen umfassenden Überblick, welche gesundheitlichen Folgen die nächtlichen Atemaussetzer nach sich ziehen können.

Ein regelmäßiger, ruhiger Nachtschlaf ist ganz entscheidend für unsere Gesundheit. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Schlafstörungen wirken sich in weiten Bereichen negativ auf Lebensqualität und tägliches Wohlbefinden aus.

Bleibt die Schlafapnoe unbehandelt, zieht dies eine ganze Reihe teils gravierende Folgeerkrankungen nach sich – ähnlich wie bei einem umgestoßenen Dominostein, der automatisch weitere Steine umfallen lässt. Letztlich verkürzt eine ausbleibende Behandlung der Schlafapnoe die Lebenserwartung, das haben verschiedene wissenschaftliche Studien erwiesen.
Auswirkungen auf das Herz-/Kreislaufsystem

Besonders ernst nehmen sollten Sie die Auswirkungen auf Herz, Kreislauf und das Gehirn. Die Schlafapnoe kann lebenswichtige Körperfunktionen empfindlich stören, die Folgen reichen von Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzinfarkt. Außerdem erhöht sich im Alter das Risiko, im Schlaf einem plötzlichen Herztod oder Schlaganfall zu erliegen.

Einen direkten Zusammenhang gibt es auch zwischen SBAS und Bluthochdruck: Medizinische Untersuchungen zeigen, dass zwischen 50 und 70 Prozent der Apnoe-Patienten unter dauerhaft erhöhtem Blutdruck leiden. Gleichzeitig sind fast ein Drittel der Menschen mit Bluthochdruck auch von einer Schlafapnoe betroffen. Insofern kann die Schlafapnoe tatsächlich eine Ursache für Bluthochdruck sein.
Vorsicht Unfall!

Wer nicht erholsam schläft, ist tagsüber permanent müde und kann sich nicht richtig konzentrieren. Gerade im Straßenverkehr kann das fatal werden: Nach einer Untersuchung des HUK-Verbandes¹ ist das Einschlafen am Steuer die häufigste Unfallursache mit Todesfolge auf Autobahnen, und mindestens ein Viertel aller Autobahnunfälle gehen auf das Konto der Schlafapnoe.
Die möglichen Folgen der Schlafapnoe im Überblick:
Herzrhythmusstörungen
Koronare Herzkrankheit
Herzinfarkt
Herzinsuffizienz
plötzlicher Herztod
Schlaganfall
schwer oder gar nicht einstellbarer Bluthochdruck
krankhafte Vermehrung der roten Blutkörperchen
nächtliches Nasenbluten
erektile Dysfunktion (Impotenz)
Depressive Verstimmungen, Depressionen

Neben den rein körperlichen sind auch psychische Probleme nicht zu unterschätzen. Angefangen von emotionaler Antriebslosigkeit und geistiger Erschöpfung bis hin zur Depression können SBAS die Seele und das psychische Gleichgewicht stark durcheinander bringen.

Das „Henne-Ei-Prinzip”

Keine Ursache ohne Wirkung, das ist ein Grundprinzip. Aber was war zuerst da – die eigentliche Erkrankung oder die Folge davon? Leider wird diese Frage in ärztlichen Untersuchungen oft falsch beantwortet. Die Schlafapnoe wird nicht als eigentliche Ursache für viele Erkrankungen diagnostiziert. Der wahre Auslöser bleibt im Verborgenen, stattdessen werden nur die Symptome behandelt.

Wenn Sie vermuten, dass Ihre Beschwerden vielleicht etwas mit einer nächtlichen Atmungsstörung zu tun haben – zögern Sie nicht, sich Ihrem Hausarzt oder Internisten anzuvertrauen. Denn die aktuelle Schlafforschung und -medizin kann mit Früherkennung und richtiger Behandlung sehr viel erreichen, damit Sie (sich) gesund schlafen können.

1) Quelle: HUK-Verbandsstudie
„Abschätzung des Unfallrisikos bei obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) durch Fahrsimulation”; Pneumologie 2002; 56: 13-18, DOI: 10.1055/s-2002-19587

Downladen von Vorlagen

Desweiteren sehen Sie zwei vorgefertigte Anträge zum beantragen einer Stromkostenerstattung bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse. Als Schlafapnoe-Kranker, der ein Beatmungsgerät benutzt, steht Ihnen lt. Gesetz zumindest eine pauschale Teilerstattung der Stromkosten des vergangenen Jahres zu!! Mit Doppelklick auf http://www.schlafapnoe-kassel.de/erstattungbkkdeutschland.doc bekommen Sie den entsprechenden Vordruck auf Ihren Rechner! Sollten Sie kein Mitglied bei der BKK sein, laden Sie sich den anderen Antrag mit http://www.schlafapnoe-kassel.de/erstattungkrankenkassen.doc auf Ihren Rechner!! Bei diesem so genannten downloaden (herunterladen), dürfen Sie in dem folgenden Fenster nicht auf ÖFFNEN klicken, sondern müssen den Auftrag SPEICHERN benutzen!! Hierbei ist es wichtig, sich zu merken, wo der Download auf Ihrem PC landet, denn nur so können Sie ihn wiederfinden und weiterverarbeiten!!!! Wenn Interesse besteht, können Sie sich hier auch eine Ärzteliste downloaden. Es handelt sich hierbei um Ärzte bzw. Schlaflabore in Hessen, welche mit dieser Krankheitsform vertraut sind und auf alle Fälle helfen können. Klicken Sie hier

Fragen und Antworten

Schlaf-Apnoe allgemein

Was ist Schlaf-Apnoe?
Apnoe heißt Atemstillstand. Schlaf-Apnoe bedeutet, dass es während des Schlafes zu Atemstillständen kommt, die länger als 10 Sekunden dauern. Jeder Mensch hat im Schlaf wenige und kurze Apnoen, das ist normal. Treten pro Stunde Schlaf mehr als fünf Apnoen auf, so liegt eine Schlaf-Apnoe vor.

Welche Formen von Apnoen gibt es im Schlaf?
Die Mehrzahl der Patienten leidet an einem obstruktiven Schlaf-Apnoe-Syndrom. Hierbei entstehen die Atempausen (Apnoen) durch einen Verschluss der oberen Atemwege infolge eines passiven Kollaps der Gewebe im Rachen. Ein relativ kleiner Teil der Patienten leidet an einem zentralen Schlaf-Apnoe-Syndrom. Im Gegensatz zu den obstruktiven Apnoen entsteht der Atemstillstand bei den sogenannten "zentralen Apnoen” nicht durch einen Verschluss der oberen Atemwege, sondern durch ein Ausbleiben der stimulierenden Impulse des Atemzentrums an die Atemmuskulatur. Die Atemwege selbst bleiben hierbei im Regelfall offen. Häufig werden während Polysomnographien so genannte "gemischte Apnoen” beobachtet. Hier beginnt die Apnoe mit einem "zentralen Teil” und geht kontinuierlich in einen "obstruktiven" Teil über. Diese Form von Apnoe entspricht weitgehend den obstruktiven Apnoen und gehört somit zum obstruktiven Schlaf-Apnoe-Syndrom.

Wie gefährlich ist Schlaf-Apnoe?
Dies ist u.a. abhängig von dem Schweregrad des obstruktiven Schlaf-Apnoe-Syndroms. Durch eine Schlaf-Apnoe erhöht sich das Risiko zu Bluthochdruck und damit deren Folgekrankheiten wie Herzerkrankung oder Schlaganfall.

Gibt es eine Schweregradeinteilung bei der Schlaf-Apnoe?
Man geht z.B. vom Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) aus und stellt fest, dass Personen mit einem AHI < 10/h einen leichtgradigen Befund haben und Patienten mit einem AHI > 40/h einen schwergradigen Befund aufweisen. Eine Definition des Schweregrades einer Erkrankung muss aber neben Messwerten immer auch die Symptome und Beschwerden der Patienten mit einbeziehen.

Was heißt AHI?
AHI bedeutet Apnoe-Hypopnoe-Index und beschreibt die Anzahl an Atemstillständen und Perioden deutlich verminderter Atemtiefe mit Sauerstoffabfall in der Stunde. Ein Beispiel: Bei 20 Apnoen und 10 Hyopnoen beträgt der AHI = 30.

Warum sind nächtliche Atempausen so gefährlich?
Durch die Apnoe sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut. Der Organismus wird nicht immer ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Besonders die stark sauerstoffverbrauchenden Organe wie das Gehirn und das Herz sind hiervon betroffen. Es können Herzrhythmusstörungen auftreten, der Blutdruck kann steigen (statt, wie normalerweise, im Schlaf abzusinken). Durch die wiederholten Sauerstoffabfälle "schlägt das Gehirn Alarm", der natürliche Schlafablauf wird unterbrochen (Weckreaktion). Tief- und Traumschlaf werden nicht erreicht, der Schlaf ist nicht mehr erholsam, der Betroffene ist tagsüber müde.

Welches sind die wichtigsten Folgen bei Schlaf-Apnoe?

* Schlafstörungen
* lautes Schnarchen
* extreme Tagesmüdigkeit
* sich permanent unausgeschlafen fühlen
* verminderte Leistungsfähigkeit
* Konzentrationsschwierigkeiten und Vergesslichkeit
* morgendlicher Kopfschmerz
* Auswirkungen auf die Körperfunktionen (Herz, Blutdruck)
* depressive Verstimmungen
* Angstzustände
* Schwindelattacken
* abnehmendes Selbstwertgefühl
* nächtliche Unruhe mit starkem Schwitzen und Nykturie (nächtliches Wasserlassen)
* Albträume
* Impotenz
* Schlafzwang
* übermäßiger Kaffeekonsum und/oder Esszwang, um die Müdigkeit zu kompensieren
* verminderte Teilnahme am sozialen Leben
* verminderte Lebensqualität

Sind Atemstillstände immer gefährlich?
Auch gesunde Menschen haben nachts gelegentlich Atempausen. Hier entscheidet die Häufigkeit und Länge der Atempausen über die Bedrohung des Gesundheitszustandes. Ab 5 Atempausen pro Stunde mit mehr als 10 Sekunden Dauer pro Atemstillstand sollte behandelt werden.

Ist Schnarchen in jedem Fall gesundheitsschädlich?
Nicht von vornherein, solange es nicht zu Atemstillständen bestimmten Ausmaßes kommt oder sich keine Veränderung der gesunden Schlafstruktur einstellt.

Wann ist das Risiko zu einer obstruktiven Schlaf-Apnoe erhöht?
Patienten mit Übergewicht sind besonders gefährdet. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit mit zunehmendem Alter. Übermäßiger Alkoholkonsum und stark beruhigende Medikamente (auch Schlafmittel) sind zu vermeiden.

Ist Schlaf-Apnoe heilbar?
Bei einem leichtgradigen obstruktiven Schlaf-Apnoe-Syndrom kann es gelingen, z. B. durch eine deutliche Gewichtsreduktion oder durch operative Eingriffe am Rachen bzw. am Kiefer, tatsächlich eine Heilung zu erzielen. Diese Möglichkeit besteht jedoch nur für einen sehr kleinen Teil der Patienten. Für die weit überwiegende Mehrheit steht nur eine symptomatische Therapie, z. B. im Sinne einer nasalen CPAP-Therapie, zur Verfügung.

Was ist ein Arousal?
Es handelt sich um eine sogenannte "Not”- oder "Schutz”-Weckreaktion des Körpers aufgrund eines Sauerstoffmangels im Blut – verursacht durch Atemstillstände. Hierdurch wird der Schlaf unterbrochen. In den meisten Fällen merkt der Betroffene gar nichts davon.

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Schlaf-Apnoe-Diagnose

Wie wird Schlaf-Apnoe diagnostiziert?
Wichtig ist die Erhebung der Vorgeschichte (Anamnese). Berichte vom Bettpartner beobachten. Schnarchen lässt häufig den Verdacht auf eine Schlafapnoe zu. Erhöhtes Körpergewicht und Erhöhung des Halsumfanges sprechen überdies für diese Diagnose. Weitere typische Symptome wie Tagesmüdigkeit, Einschlafneigung am Tage und bei Männern Potenzstörungen erfassen. Die weitere Diagnostik sollte dann durch eine ambulante Untersuchung mit einfachen Messmethoden erfolgen. Hier kann mit ausreichender Sicherheit eine Ausschlussdiagnose erfolgen. Bei der Messung eines Apnoe-Hypopnoe-Index von über 10 pro Stunde sollte immer eine Untersuchung im Schlaflabor erfolgen.
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Schlaf-Apnoe-Therapie

Was heißt nCPAP?
Unter nCPAP (nasal continuous positiv airway pressure = nasaler kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck) wird eine Therapie verstanden, bei der durch ein Therapiegerät ein positiver Luftdruck in den Atemwegen aufgebaut wird. Die Höhe des Drucks wird zuvor im Schlaflabor für jeden Patienten individuell ermittelt und am Therapiegerät fest eingestellt.

Was verbirgt sich hinter APAP bzw. auto-CPAP?
Einige Patienten mit obstruktiver Schlaf-Apnoe weisen einen stark schwankenden Druckbedarf auf. Hier können "auto-CPAP-Geräte" oder auch "intelligente CPAP-Geräte" weiterhelfen. Sie erkennen zu jedem Zeitpunkt, ob sich eine Obstruktion aufbaut und greifen rechtzeitig steuernd, d.h. mit einer Druckerhöhung, ein, um den Verschluss der Atemwege zu verhindern.

Was ist Bi-Level?
Bi-Level ist eine spezielle Beatmungsform bei der Therapie der Schlaf-Apnoe und wird bei Patienten mit ständig hohen Druckwerten eingesetzt. Bi heißt zwei, d.h., es gibt 2 unterschiedliche Druckniveaus. Während der Ausatmung ist der Druck niedriger als in der Einatemphase. Die Gesamtdruckbelastung wird dadurch geringer.

Wie häufig sollte das Gerät benutzt werden?
Jede Nacht, es gibt keine Ausnahme. Ansonsten wird kein erholsamer Schlaf erzielt.

Warum haben manche Patienten speziell angefertigte Masken?
Für den Effekt der nächtlichen Beatmung ist der gute Maskensitz von größter Bedeutung. Wenn in Einzelfällen die serienmäßig angebotenen verschiedenen Maskenmodelle nicht passen, muss anhand eines Gipsabdruckes eine spezielle Maske angefertigt werden.

Bekommt man mit der Nasenmaske genügend unverbrauchte Luft zum Einatmen?
An oder kurz hinter der Maske befindet sich ein "Ausatemventil”. Hierbei handelt es sich entweder um ein luftdurchlässiges Porenmaterial, um einen Ringschlitz oder ein einfaches Loch, aus dem die ausgeatmete Luft garantiert entweichen kann. Selbst mit einer Mund-Nasenmaske kann ganz normal ausgeatmet werden.

Welche Nebenwirkungen können bei der CPAP-Therapie auftreten?
Die häufigsten Nebenwirkungen sind durch die Maske hervorgerufene Druckstellen im Gesicht, Fließschnupfen, trockene Nase oder/und trockener Mund, Reizung der Augenbindehaut durch Zugluft, Druckgefühl über den Nasennebenhöhlen und gegebenenfalls Luftübertritt in den Magen. Die meisten der erwähnten Nebenwirkungen können durch eine bessere Maskenanpassung oder/und den Einsatz eines Atemluftbefeuchters behoben werden. Bei einem empfindlichen Magen kann über eine auto-CPAP-Therapie nachgedacht werden, da hier der mittlere Therapiedruck niedriger liegt.

Was hilft gegen eine ausgetrocknete Nase?
Abhilfe kann ein Atemluftbefeuchter verschaffen, der die Luft anfeuchtet und damit das Austrocknen der Schleimhäute verhindert.

Die eingeatmete Luft ist zu kalt.
Die Eigenwärme der Patienten erhöht die Lufttemperatur um 5° C. Wenn es immer noch zu kalt ist, kann der knicksichere Schlauch einfach unter die Bettdecke gelegt werden.

Kann man sich durch die nCPAP-Behandlung erkälten?
Nein. Allerdings klagen einige Patienten über Beschwerden bei der Einatmung kalter Luft. Hier hilft eine Erwärmung der Einatemluft.
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Gerätegebrauch

Wie häufig ist das Gerät zu reinigen?
Die Maske, das Ausatemventil und der Anfeuchter sollten täglich gereinigt werden. Die Kopfbefestigung sollte in dem Rhythmus, in dem der Patient auch seine Nachtwäsche wechselt, gewaschen werden. Schlauchverbindungen sollten mindestens einmal im Monat gereinigt werden. Eine Übersicht zu den Details erhalten Sie vom Hersteller, ansonsten ist alles in der Gebrauchsanweisung angegeben.
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Bestellhinweise/Kostenübernahme

Kann das Gerät direkt beim Hersteller bestellt werden?
Hersteller vertreiben die Therapieprodukte oft nicht direkt, sondern über speziell geschulte Fachhändler. Der für Sie zuständige Fachhändler übernimmt die gesamte Versorgung und ist stets bei Fragen zum Gerät oder zum Zubehör für Sie da. Auch wenn es um Bestellungen geht, sollten Sie sich generell an Ihren Fachhändler wenden, i.d.R. finden Sie auf Ihrem Gerät einen Aufkleber mit dem Hinweis, welcher Fachhändler Sie berät.
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Wer übernimmt die Kosten der Schlaf-Apnoe-Therapie?
Die Kosten werden, wenn ärztlicherseits die Notwendigkeit bescheinigt ist, von den Krankenkassen getragen. Lediglich einige Privatversicherungen tragen die Kosten nur zum Teil oder gar nicht, sofern die nCPAP-Therapie in den Versicherungsverträgen nicht ausdrücklich erwähnt ist. Dennoch übernehmen die meisten Privatversicherungen die Therapiekosten auf dem Kulanzweg.

Merkblatt Schlafapnoe und operative Eingriffe

Merkblatt Schlafapnoe und operative Eingriffe

Es ist bekannt, dass Schlafapnoe ein erschwerender Faktor bei der Anästhesie sein kann. Es ist auch bekannt, dass der Anästhesist, wenn ihm bei dem für eine Operation vorzubereitenden Patienten eine Schlafapnoe bekannt ist und er geeignete Maßnahmen zur Offenhaltung der Atemwege ergriffen hat, die mit der Anwendung der Anästhesie bei diesen Patienten verbundenen Risiken bedeutend reduzieren kann.

Obgleich es bisher keine klinischen Untersuchungen bezüglich Anästhesie bei Schlafapnoe-Patienten gegeben hat, zeigt die klinische Erfahrung die besondere Problematik der Anästhesie bei diesen Patienten. Der Grund für mögliche Probleme ist in der Natur des Schlafapnoe-Syndroms zu suchen, das durch wiederholte Obstruktionen der oberen Atemwege gekennzeichnet ist. Bekanntlich kann das Schlafapnoe-Syndrom auch von Aufweckreaktionen und arterieller Sauerstoffentsättigung begleitet werden.

Die Narkose unterdrückt die Muskelaktivität der oberen Atemwege und kann deshalb die Atmung durch Verschluss der oberen Atemwege zusätzlich beeinträchtigen, das heißt dass die Anzahl und Dauer der Apnoen sich erhöhen und die arterielle Sauerstoffsättigung sich reduzieren kann. Darüber hinaus verhindert die Narkose die Weckreaktionen, die während des normalen Schlafs eintreten. Die auf die Schlafapnoe gerichtete Aufmerksamkeit sollte sich in der nachoperativen Phase fortsetzen, weil durch die andauernd schmerzstillenden und die Atmung dämpfenden Effekte des Narkosemittels Schwierigkeiten auftreten können, ebenso wie mit einigen Schmerzmitteln.

Bei der Erkrankung Schlafapnoe ist es deshalb anzuraten, solche Patienten noch für einige Stunden nachdem ihnen die letzte Dosis Narkotikum, Opiate oder Beruhigungsmittel verabreicht wurden in der Intensivmedizin überwachen zu lassen, jedenfalls länger als es Patienten benötigen, die keine Schlafapnoe haben. Am besten wäre es, wenn die Schlafapnoe-Patienten noch über eine volle Schlafperiode intensiv überwacht würden. Deswegen scheint in vielen Fällen auch die ambulante Operation für Schlafapnoe-Patienten ungeeignet zu sein.

Bei der voroperativen Bewertung und physischen Untersuchung des Patienten muss der Anästhesist die voroperative Medikation, z. B. die Beruhigungsmittelgabe sehr sorgfältig planen, da diese, ebenso wie die Narkose, die Muskeltätigkeit der oberen Atemwege unterdrückt. Während der Operation selbst gilt die erste Sorge des Anästhesisten der Offenhaltung der Atemwege.

Die Aufwachphase aus der Narkose kann für Schlafapnoe-Patienten ebenfalls problematisch sein. Bei Patienten, die zur Behandlung der Schlafapnoe operiert wurden, können die Atemwege durch Schwellung und Entzündung verengt sein. Es kann auch Schwellungen der oberen Atemwege im Zusammenhang mit In- oder Extubation geben. Wenn in der postoperativen Phase Narkotika gegeben werden müssen, ist eine geeignete Überwachung von Sauerstoffsättigung, Luftzufuhr und Herzrhythmus notwendig, weil narkotische Schmerzmittel Apnoen herbeiführen oder ihre Zahl vergrößern können, was zu Atemstillstand führen kann. Die die Operation begleitende Sorgfalt muss sich in der postoperativen Phase fortsetzen.

Viele Patienten brauchen postoperative Intubation und ein Beatmungsgerät, bis sie vollständig wach sind. Patienten die bereits ein nCPAP-Gerät anwenden, sollten es auch in der postoperativen Phase benutzen, wobei der Beatmungsdruck ständig überwacht werden sollte damit er den Erfordernissen immer individuell angepasst ist.

Dies führt zu dem Schluss, dass Schlafapnoe-Patienten solange unter Überwachung bleiben sollen, bis sichergestellt ist, dass ihre Atmung nicht eingeschränkt ist. Es ist also im Interesse der betroffenen Patienten, dass die Anästhesisten der Schlafapnoe weitestgehend Rechnung tragen und mit äußerster Umsicht die Anästhesie vorbereiten und bei Operation und Nachbehandlung begleiten.

(Quelle: American Sleep Apnea Association, 2003)

Schlafapnoe und Blutspenden

Schlafapnoe und Blutspende
Der DRK -Blutspendedienst Nordhrein-Westfalen hat im Jahr 1999 ein Faltblatt herausgegeben, in dem über Risiken von Schlafapnoe-Patienten und deren grundsätzliche Eignung als Blutspender Auskunft gegeben wird. Nachstehend veröffentlichen wir den entsprechenden Text:
"Aufgrund der bei Ihnen vorliegenden Diagnose müssen wir Sie zu Ihrem eigenen Schutz leider auf die Dauer von der Blutspende zurückstellen.

Bei der Schlafapnoe wird eine Regulationsstörung in der Sauerstoffversorgung des Gehirns angenommen. Im Rahmen der Blutspende wird einem Spender mit den 500 ml Blut auch eine gewisse Anzahl roter Blutkörperchen entnommen, die den Sauerstoff zu allen Organen unseres Körpers transportieren. Im ungünstigsten Fall könnte daher bei einer bereits vorliegenden Störung der Versorgung eines Organs bei einem Blutspender durch die Spende selbst ein Schaden entstehen.

Da uns das Wohlergehen unserer Spender sehr am Herzen liegt, wir auch durch Richtlinienvorgaben dazu angehalten sind, dürfen wir keinen Spendewilligen zur Blutspende zulassen, für den die Spende mit einem erhöhten Risiko verbunden sein könnte.“

Schlafhygiene

Schlafhygiene

Im Folgenden möchte ich Ihnen noch einige allgemeine Ratschläge zur Schlafvorbereitung an die Hand geben:

* Genehmigen Sie sich eine wirkliche Erholungspause nach den Aktivitäten des Tages (Spaziergang, Lesen, Musikhören, Entspannungsübungen).
* Ritualisieren Sie Ihre Zu-Bett-Geh-Phase: Kräutertee, Milch, ein Bad (Baldrian, Melisse, Lavendel), Tagebuch - ein Ausklang des Tages, der Ihnen Harmonie gibt. Aufgaben und Probleme für den nächsten Tag notieren, dann kommen Ihnen die Gedanken »nicht auf die Bettdecke« !
* Gestalten Sie Ihr Schlafzimmer so, daß Sie sich behaglich fühlen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Ambiente, gesunde Matratze).
* Gehen Sie möglichst immer zur selben Zeit zu Bett, auch am Wochenende. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)
* Folgen Sie den Signalen Ihres Körpers, und gönnen Sie ihm die Erholung, wenn er sie fordert. Nicht den »toten Punkt« überwinden!
* Essen Sie abends (nach 21 Uhr) nichts Schweres, Fettes oder Scharfes. Das regt den Magen, den Darm und das Gehirn an.
* Vermeiden Sie abends Kaffee (anregend), Alkohol (wirkt schlaferzwingend wie Barbiturate, stört aber den Schlafrhythmus und vermindert den Tiefschlaf) und Nikotin (gefäßverengend).
* Keinen Sport am späten Abend. Spätestens 4 Stunden vor dem Schlafengehen! Keine körperlichen Hochleistungen, das wirkt ebenfalls anregend für Körper und Seele und beeinträchtigt den Schlaf erheblich.
* Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden: Kein Mittagsschlaf!
* Beruhigende oder Schlafmedikamente nur in akuten Krisensituationen! (Sie beeinträchtigen den natürlichen, erholsamen Schlafablauf durch Unterdrücken der wichtigen REM-Phasen.)
* Bereiten Sie das Aufstehen so vor, daß Sie sich darauf freuen können (Wecker nicht auf die letzte Minute, ein gutes Frühstück vorbereiten).
* Nehmen Sie sich für morgens etwas Schönes vor!
* Schlafen Sie mit einem schönen Gedanken ein!
Gefunden bei:
http://www.schlafmedizin.de/information/ratgeber/selbsthilfe/schlafhygie...

Stromkostenerstattung

Vorname Name

Straße, Hausnummer

PLZ Ort

Mitgliedsnummer

Geburtsdatum

An die

Ort, Datum

Antrag auf Erstattung der Betriebskosten für ein Therapie-Gerät bei:
Schlafapnoe / chronischen Schlafstörungen / Atemstillstand

Geräte-Hersteller:

Typ Nr. :

Leistung (Watt):

Betriebsstunden:

Hiermit beantrage ich die Erstattung der Betriebskosten nach Pauschalsystem bzw.
nach den tatsächlichen Kosten aufgrund der Betriebsstunden des Gerätes.
Mit freundlichen Grüßen

Ich bitte um Überweisung auf mein Konto:
Konto-Inhaber: ........................................................................
Konto-Nummer: ........................................................................
Bankleitzahl: .........................................................................
Bank/Sparkasse: ..........................................................................

Stromkostenerstattung anderer Krankenkassen

Absender: Datum:

An

Beantragung der laufenden Stromkosten für die tägliche Benutzung meines Atemtherapiegerätes

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Bundessozialgericht ist mit Urteil vom 06.02.1997 (Landesstrom-Urteil) zu dem Schluss gekommen, dass „ ... so weit zum Betrieb eines Gerätes, das als Hilfsmittel geleistet wird, auch eine Energie-versorgung gehört, ... diese ebenfalls von den Krankenkassen zu übernehmen.." sei.

Da bisher keine bundeseinheitlichen Werte bezüglich der Stromkosten von Atemtherapiegeräten (CPAP usw. ) vorlagen, wurde von mir auch noch kein entsprechender Erstattungsantrag bei Ihnen gestellt.

Erst durch die MDK Projektgruppe "Schlafapnoe" wurde im Oktober 1998 eine Arbeitshilfe für Krankenkassen und MDK Gutachter geschaffen, die unter Punkt 2.9.4 - Stromkosten - die durchschnittlichen Jahreskosten auf ca. 50 € bis 60 € beziffert.

Ich benutze mein Atemtherapiegerät seit dem ……………… regelmäßig und bitte Sie deshalb um Erstattung der Stromkosten als Pauschale.

Bitte überweisen Sie auf mein Konto bei der

BLZ: ……...…...……………….

Konto - Nr.:………………………..

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Stromkostenerstattung der BKK

Name: ............................ Datum: ..........................................

Vorname: ............................

Adresse: ....................................
....................................

BKK Deutschland
Abt. Hilfsmittel

Fax.: 0511 – 9667 760

Antrag auf Stromkostenerstattung für CP AP - Gerät

Zeitraum: .....................................
Versicherten-Nummer der Krankenversicherungskarte: ................................................

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem .............................. habe ich ein CPAP - Gerät, welches ich dauernd benutze.

Ich beantrage für die Zeit vom ..................... bis .................... die Erstattung der
Stromkostenpauschale auf mein Konto:

Konto Nr.:...................................................

BLZ.: .....................................................

Name der Bank:...................................................

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Tips für gesunden Schlaf

Tips für gesunden Schlaf

Einhalten eines regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus durch:

* Konstante späte Zubettgehzeit
* Konstante Aufstehzeiten am Morgen, unabhängig vom Zeitpunkt
des Einschlafens (auch am Wochenende bzw. Urlaub!)
* Möglichst kein Tagesschlaf (wenn, dann regelmäßig)
* Insgesamt Verkürzen der Bettzeit

Schaffen einer positiven Einstellung zum Schlafengehen:

* Nur bei Müdigkeit zu Bett gehen
* Entspannungsübungen
* Schaffen von Schlafritualen (z.B. ein glas Milch trinken)
* Aufstehen bei quälender Schlaflosigkeit (aber nichts aktivierendes
unternehmen, sondern z. B. im Dunkeln Musikhören)
* Keine Ausübung von mit Schlaf unvereinbaren Tätigkeiten im Bett
(z. B. Essen, Arbeiten, etc.), sexuelle Aktivitäten ausgenemmen
* Nachts möglichst nicht auf die Uhr schauen und damit Schlafstörungen
an bestimmte Zeiten binden (i.S. eines Lernprozesses)

Allmähliche Verringerung der geistigen und körperlichen
Anspannung vor dem Zubettgehen durch:

* Regelmäßige körperliche Aktivität am Tag (mögl. vormittags)
* Entspannungsübungen
* Entspannende Schlafrituale (z.B. warmes Bad nehmen)
* Keine anstrengenden körperlichen oder geistigen Tätigkeiten vor dem
Zubettgehen

Äußere und innere Störquellen ausschalten durch:

* Lärmdämmung
* Angenehme Temperatur (z. B. 16°C)
* Wecker umdrehen oder unters Bett stellen
* Vermeiden von Koffein, Nikotin, Alkohol und schweren Mahlzeiten
am späten Nachmittag und Abend
* Wenn Schlafmittel nötig sind, dann nicht länger als 3 Wochen
und nicht jede Nacht einnehmen

nach "Grünes Rezept"

gefunden bei:
http://www.schlafmedizin.de/information/ratgeber/selbsthilfe.html