Igelleistungen – Sinn oder Unsinn

Igelleistenungen sind ärztliche LEISTUNGEN die leider nicht von den Krankenkassen übernommen werden und von den Ärzten direkt mit dem Patienten abgerechnet werden.

Lt. Krankenkassen sind viele der Leistungen nicht in der Sache sicher und diese möchten wie immer gerne sparen aber die Ärzte möchten gerne etwas mehr verdienen und leiden tut wie immer der Patient.

Leider nutzen viele Ärzte oder bestimmte Ärzte und Gruppen diese Leistungen gerne aus und die Patienten werden „etwas“ abgezockt.

 

Unser Problem ist eigentlich was bringt uns die Igelleistung wirklich. Sollte man auf den Arzt hören, Auf den Verstand oder auf die Krankenkassen. Alle möchten das Beste für sich. Ob es Sinnvoll ist oder nicht ist ersteinmal nebensächlich. Die Entscheidung allerdings auch hier und da etwas unter Zwang liegt bei  Patienten. Wir sollten uns genau überlegen und ggf. bei jemanden der sich „vielleicht auskennt“ nachhören was aber leichte gesagt wie getan ist. Was mache ich wenn der Arzt sagt ohne Igel mache ich die andere Sache auch nicht.

Jetzt gibt eine Internetplattform

www.igel-monitor.de

 

vielleicht nütze diese etwas oder bringt etwas Licht ins Dunkle:-)

 

 

Wenn Internet-Seiten nicht mehr erreichbar sind.

Wenn Internet-Seiten nicht mehr erreichbar sind.

Wenn Internet-Seiten nicht mehr erreichbar sind.

Die ‚Wayback Machine‘ ist eine sehr nützliche Hilfe für Ahnenforscher/innen,
da man beim Aufrufen einer Internet-Adresse oft mit „Not Found“, „Error“,
„URL not exist“ und ähnlichem konfrontiert wird.

Im Internet gibt es diese ‚Wayback Machine‘, die seit 1996 ständig das Internet
durchsucht und automatisch neue Internetseiten oder Webseite-Versionen
in ihren Index aufnimmt. Bisher nicht mehr zugängliche Informationen von
Webseiten oder längst gelöschte Homepages können damit im Internet-Archiv
gefunden werden. Sie werden angezeigt, als wären sie noch existent.

Auf der Homepage http://web.archive.org/ wird dazu die gesuchte Internet-
Adresse eingegeben, und angezeigt wird eine Liste von Schnappschüssen
dieser Seite aus den letzten Jahren (maximal ab 1996).

Es geht also tatsächlich nichts verloren.
Und vor allem: es kann auch wiedergefunden werden.

Gefunden bei Siegfried Mühle,

Folgen der Schlafapnoe am Tag und in der Nacht

Folgen der Schlafapnoe am Tag und in der Nacht

 

Die lebensbedrohlichen Folgen der obstruktiven Schlafapnoe sind bedingt durch den Sauerstoffmangel im Blut. Durch die zu engen Atemwege, wird die Atmung behindert und es kommt nicht genug Luft in die Lungen. Der Sauerstoffmangel kann während des Schlafs zum Absterben von Hirnzellen und schleichenden Organschäden führen.
Tagesmüdigkeit, Einschlafen vor dem Fernseher oder während des Autofahrens, Unkonzentriertheit, starker Leistungsabfall sind Alarmzeichen, die eine Schlafapnoe vermuten lassen. Libidoverlust und Impotenz sind ebenfalls Folgeerscheinungen.Die häufig übergewichtigen Patienten leiden an Bluthochdruck und sind hochgradig herzinfarkt- und schlaganfallgefährdet.
Mit einer Erweiterung der Atemwege durch Rotation Advancement kann die Schlafapnoe geheilt werden.
In liegender Position
In Rücken­la­ge kön­nen die Atem­we­ge ganz blockiert sein (Ob­struk­tion). Mit le­bens­be­droh­li­chen Fol­gen! Wie Herz­in­farkt, Blut­hoch­druck und Schlag­an­fall, Alz­hei­mer­er­kran­kung durch Sauer­stoff­man­gel.

 

Die möglichen Folgen der Schlafapnoe im Überblick:
Herzrhythmusstörungen
Koronare Herzkrankheit
Herzinfarkt
Herzinsuffizienz
plötzlicher Herztod
Schlaganfall
schwer oder gar nicht einstellbarer Bluthochdruck
krankhafte Vermehrung der roten Blutkörperchen
nächtliches Nasenbluten
erektile Dysfunktion (Impotenz)
Depressive Verstimmungen, Depressionen

Herstelleradressen von Blutzuckermeßgeräten

Bitte Beachten:
Die Liste ist nicht vollständig wird aber sobald wir einen Hersteller erfahren fortgesetzt. Es wird kein Hersteller bevorzugt oder vernachläßigt.
Wir haben keinerlei Vorteile davon das wir die u.g. Firmen aufführen.                                                                                   Wir bekommen dafür keine Unterstützung egal in welcher Form.
Die Reihenfolge sagt nichts über die Qualität der Geräte/Meßungen aus.
Wir testen die Geräte nicht und führen auch keine einzelnen Geräte auf. 

Hier werden wir nach und nach Herstelleradressen von Blutzuckermeßgeräten einstellen:

Accu-Chek – Roche Diagnostics GmbH
Roche Diagnostics GmbH
Sandhofer Straße 116
68305 Mannheim
Blutzuckermesssysteme: 0180-2000 165
Insulinpumpen und Zubehör: 0180-2000 412
Informations-Management Produkte (Software, etc.): 0180-2000 813
Mellibase Risiko- und Potenzialbericht: 0180-2001 717

http://www.accu-chek.de

Fa. Bayer HealthCare AG
51368 Leverkusen
Tel.: +49 (0)214 30-1
Tel.: 0800 / 50 88 822
E-Mail: info@bayerdiabetes.de
http://www.bayerdiabetes.de/

A. MENARINI DIAGNOSTICS DEUTSCHLAND
Division der BERLIN-CHEMIE AG
Glienicker Weg 125
12489 Berlin
Tel.: +49 30/6707 3000
Fax: +49 30/6707 3020
http://www.berlin-chemie.de/
http://www.menarini.com/diagnostic_germany/germany/diagnostic/products/home_glucose_testing

LifeScan Deutschland
LifeScan
Geschäftsbereich von
Ortho-Clinical Diagnostics GmbH
Karl-Landsteiner-Stra?e 1

D- 69151 Neckargemünd
Telefon: +49 6223 77777
Telefax: +49 6223 77778
E-Mail: Service@LifeScan.de
Internet: www.lifescan.de
Tel.: 0800-70 77 007
http://www.lifescaneurope.com/de/

Abbott Diabetes Care
Max-Planck-Ring 2
65205 Wiesbaden
Postfach 1303
65003 Wiesbaden
Tel. +49-(0)6122-58-0
Fax +49-(0)6122-58-2468
http://www.abbott.de

 

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Geschichte der Insulinpumpentherapie

Geschichte der Insulinpumpentherapie

Ende der 1970er Jahren kam die medizinische Sensation raus, dass der Einsatz einer Insulinpumpe zur kontinuierlichen subkutanen Insulingabe für Typ-1-Diabetiker geglückt sei. Die Betonung muss hier auf subkutan liegen, da man zuvor als Verbesserung der subkutanen Insulingaben mit großen Dosierungen versucht hatte, das Pumpenprinzip (kontinuierliche geringe Mengen) intravenös zu versuchen. Dies führte zu großen Problemen mit den Einstichstellen. Sepsis und Thrombose waren die begrenzenden Faktoren dieses Versuches. So begann Pickup und sein Team 1976 mit der Entwicklung einer kontinuierlichen subkutanen Insulininfusion (CSII), die heute bekannte Insulinpumpentherapie. Die Grundlage bildete eine neu entwickelte batteriebetriebene Spritzenpumpe, namentlich: „Mill Hill Infusor“, welches in der Lage war rund um die Uhr Insulin abzugeben. Durch Schrauben konnten zusätzliche, heute würde man sagen Bolus-Einheiten, gepumpt werden. Da die Geschwindigkeit der „Basalrate“ immer konstant war, musste sie mithilfe von Kochsalzlösungen angepasst werden. Die Kanäle des Katheters lag subkutan und wurde mit einem Pflaster gesichert. Während die Pumpe mit einem Verband oder Netz am Patienten befestigt wurde. Ein Katheterwechsel erforderte jedoch einen steril durchzuführenden ärztlichen Eingriff. Obwohl dies noch sehr kompliziert anmutet, waren die Erfolge dieser Therapieform sichtbar. So dass der Weiterentwicklung nichts mehr im Wege stand. In Deutschland waren Renner und Hepp zwei Wissenschaftler die sich dem widmeten.

In den 80er Jahren gab es eine Reihe von wichtigen Weiterentwicklungen: Anfang des Jahrzehnts wurde in den USA die Pumpe Auto-Syringe AS 6C mit variabler Fördergeschwindigkeit entwickelt. Die Promedos Pumpen von Siemens ging als einer der ersten dahin implantierbar zu werden. Dafür entwickelte man die sogenannte Rollerpumpe. Die CPI 9100 war eine der ersten Insulinpumpen, 1982, welche über eine individuell programmierbare Basalrate verfügte, welche lustiger weise jedoch jeden Abend neu eingestellt werden musste, da sie noch kein speicherfähigen Datenspeicher hatte (RAM). In den 80er Jahren kamen immer mehr Insulinpumpen heraus, welche einzelne heute bekannte Features einführten: Bspw. die Nordisk Infuser, welche als erste die Nutzung vorgefertigter Ampullen erlaubte. Die Dahedi RW90/91, eine in Holland Mitte der 80er Jahre erschienene Pumpe, war die erste kleinere Insulinpumpe, die dazu auch noch leicht zu bedienen war und so vor allem bei Frauen gut angenommen wurde. Was bei der CPI 9100 noch das Problem war, wurde bei der Hoechst MRS1-Infusor gelöst. Die stündlich über einen Tag programmierbare Basalrate konnte, zwar zu Beginn nur vom Arzt, einprogrammiert werden. Für die gleiche Pumpe wurde auch das erste Pumpeninsulin H-Tronin entwickelt. Dieses war durch den Zusatz von oberflächenaktiven Stoffen stabiler im Fluss durch Ampulle, Katheter und Kanüle. Das Pumpeninsulin wurde zum heutigen Insuman Infusat weiterentwickelt. Die MiniMed 507, erschienen im Jahre 1996, enthielt als Erste einen verlängerten Bolus, womit der zweite große Vorteil der Pumpentherapie, die Anpassung an lang verdaulichen Kohlenhydraten, eingeführt wurde.

Nutzergrößen: Die erste Zählung von Insulinpumpenträger war 1991 mit ca. 4000 veranschlagt worden. Im Jahre 1995 waren es schon 10.000, während 2003 die Zahl auf 40000 und weltweit auf 200.000 geschätzt wurde.

Diabetes im Bett Bekenntnis eines Annonymen Diabetikers

Diabetes im Bett Bekenntnis eines Annonymen Diabetikers

Mein 17. Lebensjahr wurde mit der mir neuen Krankheit Diabetes ein entscheidendes Jahr. Ich kann schon sagen, dass die Krankheit mein Leben verändert hat.
Jede, der ersten Unterzuckerungen machte mich nachdenklicher, und Lebensbewußter. Nun ist dies schon eine ganze Weile her und Diabetes wurde ein fester Bestandteil meines Lebens. Auch meines Sexuallebens.

In den ersten 2 Jahren merkte ich noch keinen Zusammenhang zwischen Diabetes und Sex. Als ich im 3. „Diabetesjahr“ eine neue Beziehung einging machte ich schon Erfahrungen diesbezüglich. Oft aß oder trank ich noch spät Abends, so dass ich dementsprechend spritzen musste (Ich hab die ICT).
Wenn der Tag recht anstrengend war und ich vor dem Essen nicht gemessen hab (sowas vergesse ich öfters – leider) und ich dann auch noch zu Guter letzt früh (weniger 2,5h nach dem Spritzen) zu meiner Partnerin ins Bett ging. Kam es schon zu unangenehmen Situationen.
Zum Beispiel kam es vor das mir aufgrund von einer Unterzuckerung (2,5-3 mmol/l => Also noch keine starke) keine Errektion möglich war oder nur sehr kurzzeitig anhielt. Es war zwar verständlich, aber auch frustrierend, das sie keine Lust mehr hatte, nachdem ich Cola ect. trank. Ich lernte daraus das ich durchaus vorausschauender sein muss (keine Spätmahlzeiten, andere Tagesplanung, vorher messen ect…). Ansonsten hab ich eigentlich keine weiteren Erfahrungen diesbezüglich gemacht.

Duffek, Widner & Schlomann „DiabetesIndex“ GbR

Ruhelose unruhige Beine

Ruhelose Beine
Das Syndrom der ruhelosen Beine wird von den Patienten als besonders quälend empfunden, wie die folgenden typischen Beschwerden zeigen:

„Am liebsten würde ich meine Beine abhacken, weil ich das Kribbeln nicht mehr aushalte.“

„Wenn ich meine Beine nicht bewege, spüre ich ein unerträgliches Gefühl, als liefen ganze Ameisenhaufen unter meiner Haut entlang.“

„Ich habe keine Gewalt über meine Beine. Sie laufen von alleine los und ich muss ihnen folgen.“

„Wenn ich mich ins Bett lege, ist mir, als würde ich von einem bösen Geist ergriffen, der mich wie eine Marionette durch das Zimmer treibt.“

Diese Äußerungen mögen für Menschen übertrieben klingen, die die Missempfindungen bei ruhelosen Beinen nicht aus eigener Erfahrung kennen. Es handelt sich aber um sehr realistische Beschreibungen der Betroffenen über deren körperliche Empfindungen. Ruhelose Beine treten häufig bei Personen auf, die ansonsten gesund sind, und stehen in keiner Verbindung zu psychischen oder psychiatrischen Störungen. Obwohl in den meisten Fällen – wie der Name schon sagt – die Beine betroffen sind, kann sich die Störung auch auf die Arme beziehen. Die Patienten erleben im Sitzen und Liegen, vor allem aber nach dem Zubettgehen, sehr unangenehme Mißempfindungen in Form von Kribbeln und Ameisenlaufen in den Beinen. Manche Patienten haben dabei große Schmerzen in den Waden, die allerdings nicht mit Wadenkrämpfen zu verwechseln sind. Die Empfindungen unterscheiden sich auch von dem Prickeln eingeschlafener Glieder bei unterbrochener Blutzufuhr und dem gelegentlich bei Diabetikern auftretenden Gefühl brennender Nadelstiche. Die Schmerzen und Mißempfindungen werden übrigens vorwiegend in den Waden gespürt und lassen sich durch Bewegung und Streckung vorrübergehend lindern.

Die Mißempfindungen in den Beinen treten hauptsächlich im Wachzustand auf, können aber auch das Einschlafen verhindern und somit den Schlaf stören. Durch den ständigen Bewegungsdrang, der als Gegenreaktion zu den Schmerzen zu verstehen ist, finden die Betroffenen häufig nicht in den Schlaf. Dies führt zu erheblicher Beeinträchtigung der Tagesbefindlichkeit durch Müdigkeit und Schläfrigkeit, so dass die Patienten oftmals nicht in der Lage sind, normale Leistungen zu erbringen oder ihren täglichen Pflichten nachzukommen.

Dabei stellt Schläfrigkeit nicht die einzige negative Auswirkung auf die Tagesbefindlichkeit dar. Ruhelose Beine am Tage können auch zu Einschränkungen der allgemeinen Funktionstüchtigkeit führen, z. B. im Bereich der Mobilität. So sind die Betroffenen oft nur sehr bedingt reisefähig, da sie nicht – wie beim Autofahren oder Fliegen erforderlich – über längere Zeit still sitzen können. Aus demselben Grund ist die Teilnahme an Arbeits- und Geschäftsbesprechungen nur zeitlich begrenzt möglich. Das Syndrom der ruhelosen Beine kann den Betroffenen zudem die Freude an Freizeitaktivitäten, z. B. Kino- und Konzertbesuchen, rauben. Als Folge der Schlafdefizite und der eingeschränkten Leistungsfähigkeit am Tage können auch Depressionen und Angstzustände entstehen.

Periodische Bewegungen der Gliedmaßen
Das Syndrom periodischer Gliedmaßenbewegungen wirkt sich – ebenso wie ruhelose Beine – auf den Schlaf und auf die Funktionstüchtigkeit am Tage aus. In der Fachsprache wird diese Störung auch als nächtlicher Myoklonus bezeichnet. Während bei ruhelosen Beinen die Bewegungen im Wachzustand mehr oder weniger willentlich zur Linderung der sehr unangenehmen Missempfindungen ausgeführt werden, erfolgen die periodischen Gliedmaßenbewegungen meist im Schlaf und entziehen sich jeglicher Kontrolle und bewussten Steuerung.

In den meisten Fällen nehmen die Betroffenen diese Störung gar nicht wahr, obwohl sie die periodischen Bewegungen durchaus bemerken, wenn sie sich im Wachzustand ereignen. Das Syndrom der ruhelosen Beine tritt im übrigen häufig zusammen mit periodischen Gliedmaßenbewegungen auf, während periodische Gliedmaßenbewegungen dagegen selten von ruhelosen Beinen begleitet werden.

Im allgemeinen treten periodische Gliedmaßenbewegungen in den Beinen und nur selten in den Armen auf. Wie der Name bereits sagt, finden die Bewegungen in periodischen (regelmäßigen) Intervallen statt, meistens im Abstand von etwa 30 Sekunden. An den Beinen sind sie durch wiederholtes Strecken des großen Zehs in Kombination mit einer teilweisen Beugung der Fußgelenke, der Knie und der Hüfte gekennzeichnet. Die Bewegungen verteilen sich übrigens nicht gleichmäßig über die Nacht, sondern häufen sich während des Non-REM-Schlafs in der ersten Nachthälfte, d. h. sie treten in Clustern auf. Im REM- (d. h. Traum-) Schlaf kommen sie dagegen selten vor. Durch den Verlust des Muskeltonus, der im REM-Schlaf die Körpermuskulatur in einen Ruhezustand versetzt, wird man im Schlaf daran gehindert, Träume in Handlungen umzusetzen. Dieser lähmungsähnliche Zustand der Muskeln scheint auch periodische Gliedmaßenbewegungen in dieser Schlafphase zu verhindern.

Man spricht von periodische Bewegungen der Gliedmaßen, wenn die Beinbewegungen pro Stunde Schlaf fünfmal und öfter auftreten. Dabei kann der Schlaf auf verschiedene Weise beeinträchtigt werden. Manchen Patienten fällt das Einschlafen besonders schwer, andere haben eher Probleme beim Durchschlafen oder leiden an indirekten Begleiterscheinungen wie übermäßiger Tageschläfrigkeit. Letztendlich haben all diese Probleme dieselbe Ursache und unterscheiden sich lediglich im Zeitpunkt des Auftretens und in der Wahrnehmung. Beispielsweise realisieren einige Patienten, die kurz nach dem Einschlafen durch Beinbewegungen geweckt werden, nicht, dass sie bereits geschlafen haben. Sie beklagen sich dann irrtümlicherweise über Einschlafstörungen.

Dagegen leiden manche Patienten, die über Durchschlafstörungen klagen, in Wirklichkeit an periodischen Beinbewegungen. Da infolge der durch die periodischen Bewegungen erzeugten Arousals (kurze Weckreaktionen) der Tiefschlaf abnimmt und der Leichtschlaf zunimmt, entsteht bei Patienten der Eindruck von Durchschlafstörungen, zumal sie sich am nächsten Tage unausgeschlafen und zerschlagen fühlen. Andere Patienten wiederum sind sich ihres gestörten Schlafes überhaupt nicht bewusst, obwohl die zahlreichen Weckreaktionen zu übermäßiger Tagesschläfrigkeit führen, so dass sie z. B. beim Lesen, Fernsehen, Autofahren oder bei der Arbeit einschlafen.

Periodische Gliedmaßenbewegungen können auch für die Partner der Betroffenen zum Problem werden. So beschweren sich z. B. Lebensgefährten der Patienten, dass sie nachts getreten werden, die Bettdecke weckgezogen oder aus dem Bett geschleudert wird. Bei manchen Patienten sind die Bewegungen so zahlreich und heftig, dass sie sich dabei die Beinbehaarung ausreißen.

Periodische Arm- und Beinbewegungen im Schlaf sind von Einschlafzuckungen (nächtliche Muskelzuckungen) zu unterscheiden, die gelegentlich kurz vor dem Einschlafen in Form eines plötzlichen und blitzschnellen Zusammenzuckens des ganzen Körpers auftreten. Solche Einschlafzuckungen sind normal und beeinträchtigen weder den Schlaf noch die Wachheit am Tage.

Häufigkeit der Störungen
Syndrom der ruhelosen Beine
5 – 10% der Gesamtbevölkerung machen irgendwann im Leben Erfahrungen mit dem Syndrom der ruhelosen Beine. Schwere Fälle treten allerdings eher selten und familär gehäuft auf. Die Störung wird häufiger bei älteren Menschen beobachtet, obwohl sie grundsätzlich in jeder Alters- und Geschlechtsgruppe auftreten kann. Sie kommt auch in der Schwangerschaft vermehrt vor, insbesondere während der letzten 6 Monate,. Das Syndrom kann ohne ersichtlichen Zusammenhang ?ber Jahre hinweg gelegentlich in Erscheinung treten und anschließend wieder abklingen.

Periodische Bewegungen der Gliedmaßen
Die Häufigkeit periodischer Gliedmaßenbewegungen steigt mit zunehmendem Alter. Bei Personen unter 30 Jahren kommt diese Störung dagegen äußerst selten vor. Sie zeigt sich bei 5% der 30- bis 50-jährigen, bei 25% der 50- bis 65-jährigen und bei 44% der über 65-jährigen Personen. Sie tritt bei Frauen und Männern mit gleicher Wahrscheinlichkeit auf. Bis zu 20% der Insomnie-Patienten zeigen periodische Beinbewegungen.

Ursachen für die Störungen
Syndrom der ruhelosen Beine
Bei etwa 30% der betroffenen Patienten ist das Syndrom der ruhelosen Beine genetisch bedingt, d. h. es wird in 30 von 100 Fällen von der Mutter oder dem Vater an das Kind durch Vererbung weitergegeben. Tritt es familiär gehäuft auf, handelt es sich in der Regel um komplizierte und besonders schwer zu behandelnde Fälle.

Bei den verbleibenden 70% der Patienten sind die Ursachen nur unzureichend geklärt. Verschiedene Faktoren scheinen an der Bildung der Symptome beteiligt zu sein, zu denen eine schlechte Durchblutung der Beine, Nerven-, Muskel- und Nierenerkrankungen, Alkoholismus sowie Vitamin- und Mineralmangel zählen. Weitere auslösende Faktoren können die Einnahme bzw. das Absetzen bestimmter Medikamente, Koffein, Rauchen, Erschöpfung und sehr hohe bzw. sehr niedrige Temperaturen sein.

Periodische Bewegungen der Gliedmaßen
Auch die Ursachen für periodische Bewegungen der Gliedmaßen sind weitestgehend ungeklärt. Die auslösenden Faktoren sind dieselben wie beim Syndrom der ruhelosen Beine. Periodische Gliedmaßenbewegungen werden gehäuft bei Patienten mit Nierenerkrankungen und Narkolepsie beobachtet. Durch die Einnahme von Antidepressiva kann sich die Häufigkeit der Symptome erhöhen.

Diagnostische Methoden
Syndrom der ruhelosen Beine
Erst nach der Erstellung einer Diagnose kann der behandelnde Arzt die optimale Therapieform bestimmen. Die Symptome bei ruhelosen Beinen sind so spezifisch, dass sich die Störung oftmals durch bloße Schilderung der Beschwerden seitens des Patienten diagnostizieren läßt. Die Betroffenen sprechen häufig von einem unerträglichen Kribbeln, das sich wie Ameisenlaufen unter Haut anfühlt und einen starken Bewegungsdrang auslöst. Die Angaben der Patienten, dass sich die Schmerzen und Missempfindungen nur durch Bewegung lindern lassen, liefern einen weiteren wichtigen Hinweis.

Selbstverständlich darf sich der behandelnde Arzt bei der Diagnosestellung nicht allein auf die Aussagen von Patienten stützen. Um andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen auszuschließen, muss stets eine ausführliche medizinische Untersuchung erfolgen und die Krankengeschichte in die Beurteilung einbezogen werden.

Periodische Bewegungen der Gliedmaßen
Im Gegensatz zum Syndrom der ruhelosen Beine sind für die Diagnose periodischer Gliedmaßenbewegungen aufwendigere Untersuchungsmethoden erforderlich. Die Patienten sind sich der periodischen Bein- und Armbewegungen im Schlaf oftmals nicht bewusst und klagen statt dessen über unruhigen Schlaf oder übermäßige Tagesschläfrigkeit. In diesen Fällen muss der Schlaf registriert und genau analysiert werden, um die Ursachen für das schlechte Befinden zu klären.

Therapeutische Methoden
Den ersten Schritt in der Behandlung des Syndroms ruheloser Beine bzw. periodischer Gliedmaßenbewegungen stellt die differentialdiagnostische Abgrenzung zu anderen Erkrankungen oder Ursachen dar (wie z. B. Anämie, Diabetes, Arthritis, Lungenerkrankungen oder medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva). Durch eine klare Diagnose und die gezielte Behandlung von Erkrankungen, die an der Bildung der Symptome beteiligt sind, kann oftmals eine entscheidende Verbesserung erreicht werden. Bei manchen Patienten tritt allerdings auch nach adäquater Behandlung der Begleiterkrankungen keine nennenswerte Besserung ein, so dass auf andere Behandlungsmethoden zurückgegriffen werden muss.

Syndrom der ruhelosen Beine
Manche Patienten können zu Hause mit einfachsten Mitteln ihren Zustand deutlich verbessern. Sie sprechen sehr gut an auf warme Bäder, Beinmassagen, Heizdecken, Eisbeutel, Aspirin zur Schmerzlinderung, regelmäßigen Sport und Vermeidung von koffeinhaltigen Getränken. Einigen Patienten kann auch durch Vitamin E und Kalzium geholfen werden. Allerdings ist die Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode durch keine Studien nachgewiesen.

Wenn sich durch die genannten Mittel keine Besserung herbeiführen läßt, werden medikamentöse Behandlungsmethoden angewandt. Da die Patienten sehr unterschiedlich auf die verfügbaren Medikamente reagieren, erfordert jeder einzelne Fall die Aufstellung eines individuellen Behandlungsplans, der stets in enger Zusammenarbeit zwischen Patient und behandelndem Arzt abgestimmt werden muss. Die Wirksamkeit der Medikamente hängt u. a. vom Schweregrad der Begleiterkrankungen, anderen gesundheitlichen Problemen sowie der Einnahme weiterer Medikamente ab.

Periodische Bewegungen der Gliedmaßen
Viele Patienten mit periodischen Gliedmaßenbewegungen bedürfen keiner besonderen Behandlung, sofern ihr Nachtschlaf und ihre Tagesbefindlichkeit nicht beeinträchtigt werden und keine anderen Beschwerden vorliegen. Patienten, deren Schlaf durch die zahlreichen Bewegungen gestört ist, können manchmal mit einfachen Maßnahmen ihre Schlafprobleme reduzieren oder beseitigen. Dabei können die Regeln der Schlafhygiene zur Förderung eines gesunden Schlafes sehr hilfreich sein.

Von der Wiedererlangung eines erholsamen Schlafes durch Schlafhygiene und Medikation profitieren allerdings nur die Patienten und nicht die Lebenspartner, da sie weiterhin durch die Bewegungen belästigt werden. Leider ist es nicht möglich, die Bewegungen, über deren Ursache nicht viel bekannt ist, gänzlich zu beseitigen. Es gibt zwar Medikamente, mit denen sich die Beinbewegungen reduzieren lassen, aber noch keine abgeschlossenen Studien über deren Wirksamkeit in der Behandlung von periodischen Gliedmaßenbewegungen.

Verschiedene Medikamente gegen Depressionen können im übrigen die Symptome verstärken, so dass diese gegebenenfalls durch andere Mittel ersetzt werden müssen. Der behandelnde Arzt sollte stets über alle Änderungen in der Medikation informiert werden.

Nicht-Behandlung
Bei Nicht-Behandlung bleiben die Beschwerden der ruhelosen Beine und des nicht-erholsamen Schlafes bestehen. Der nicht-erholsame Schlaf kann zu extremer Tagesmüdigkeit und in der Folge zu Unfällen und zur Einschränkung der Leistungsfähigkeit führen. Direkte medizinische Konsequenzen einer Nicht-Behandlung sind bisher nicht systematisch untersucht.

Weitere Informationsquellen
Leitlinie S2 „Nicht erholsamer Schlaf“
der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) online auf der AWMF-Homepage (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.

Quellenangabe
http://www.charite.de/dgsm/rat/gliedmas.html
Der Text wurde aus dem Amerikanischen übersetzt und unter Berücksichtigung der schlafmedizinischen Praxis in Deutschland redaktionell überarbeitet. Die Originalvorlage entstammt der Broschüre:
Wann & Wie behandeln?

Steuerliche Vorteile bei Schwerbehinderungen

Bei Zuteilung einer Behinderung gibt es je nach Grad folgende „Steuerlichen Pauschbeträge“

Steuerliche Vorteile bei Schwerbehinderungen

Grad der Behinderung          Höhe des Pauschbetrages/Jahr
25 – 30                                  310 Euro
35 – 40                                   430 Euro
45 – 50                                   570 Euro
55 – 60                                   720 Euro
65 – 70                                   890 Euro
75 – 80                                1.060 Euro
85 – 90                                1.230 Euro
hilflos oder blind                 3.700 Euro